Zum Inhalt springen
Eine Spiegelung im Morgenlicht auf ruhigem Wasser

Die Geldgeschichte deiner Eltern

Mit dem Geld kommt etwas mit, das in keiner Urkunde steht.

Mit dem Geld kommt etwas mit, das in keiner Urkunde steht: die Art, wie in deiner Familie über Geld gedacht wurde.

Meistens merkt man das erst, wenn man selbst entscheiden muss.

Sätze, die weiterwirken

„Davon rührt man nichts an." — „Aktien sind Zockerei." — „Man gibt kein Geld für sich selbst aus." — „Über Geld spricht man nicht."

Solche Sätze hat kaum jemand bewusst gelernt. Sie sind mitgelaufen, dreißig, vierzig Jahre lang, und sie melden sich genau dann, wenn eine größere Summe auf dem Tisch liegt.

Das erklärt, warum Menschen mit einem Erbe oft Dinge tun, die sie selbst nicht erklären können. Sie lassen Geld liegen, obwohl sie wissen, dass das nichts bringt. Sie kaufen eine Immobilie, weil man das so macht. Sie fragen ihre Eltern nach Erlaubnis, die es nicht mehr gibt.

Wissen ändert kein Verhalten

Fast alle, die zu mir kommen, wissen im Groben, was zu tun wäre. Sie haben gelesen, sie haben gerechnet, manche haben Tabellen.

Getan haben sie es trotzdem nicht. Nicht aus Faulheit und nicht aus Dummheit — sondern weil eine Entscheidung gegen einen inneren Satz schwerer ist als gegen eine Zahl.

Warum das keine Küchenpsychologie ist

Es geht nicht darum, die Kindheit aufzuarbeiten. Es geht darum, den Satz zu kennen, der im Weg steht — weil man einen Satz, den man kennt, prüfen kann.

„Davon rührt man nichts an" ist ein Satz, kein Naturgesetz. Er hatte für deine Eltern womöglich gute Gründe: andere Zeiten, andere Sicherheiten, andere Erfahrungen. Ob er für dein Leben noch gilt, ist eine offene Frage.

Und manchmal ist die Antwort: Ja, gilt noch. Auch das ist ein Ergebnis. Nur ist es dann deine Entscheidung und nicht die Fortsetzung von etwas, das nie jemand hinterfragt hat.

Was das praktisch bedeutet

In der Begleitung kommt diese Frage vor den Zahlen. Nicht weil sie wichtiger wäre, sondern weil sonst jede Zahl beliebig bleibt: Wer nicht weiß, warum er zögert, findet immer einen neuen Grund zu warten.

Die Frage dahinter ist einfach und trotzdem nicht leicht: Was von dem, was du über Geld gelernt hast, willst du behalten — und was gehörte nie dir?

Du merkst, dass die Geldsätze deiner Eltern bei dir noch mitreden?

Wie das bei dir aussieht, schauen wir uns gemeinsam an. In Ruhe und ohne dass danach was passieren muss.

Rund 60 Minuten. Du musst nichts vorbereiten, nichts entscheiden, und es folgt kein Anruf hinterher.

Matthias Hawe

Die ersten zwölf Wochen nach dem Erbe.

Was sofort ansteht und was warten kann: der Leitfaden, kostenfrei per Mail. Danach alle zwei Wochen sonntags ein Gedanke, in drei Minuten gelesen.

Rund 400 lesen schon mit. Keine Weitergabe, abmelden mit einem Klick. Datenschutz

Schon bereit? Schreib mir oder such dir einen Termin.