Was die Bank dir jetzt anbietet
Ein Erbfall ist für jede Bank der wertvollste Moment im Leben eines Kunden.
Ein Erbfall ist für jede Bank der wertvollste Moment im Leben eines Kunden.
Es dauert selten lange. Irgendwann meldet sich die Bank, bei der das Depot lag oder das Konto läuft. Freundlich, mitfühlend, und mit einem Termin im Angebot.
Das ist ihr Geschäft. Du solltest nur wissen, welches.
Ein Erbfall ist für jede Bank der wertvollste Moment im Leben eines Kunden. Es liegt eine große Summe bereit, der Entscheider ist neu, und die Bindung an den bisherigen Anbieter ist gerade gelöst.
Wer in dieser Phase nichts abschließt, schließt statistisch auch später nichts ab. Deswegen kommt der Anruf früh.
Die Vermögensverwaltung. Klingt nach Entlastung: Jemand kümmert sich. Kostet aber laufend einen Prozentsatz des Vermögens, Jahr für Jahr, unabhängig davon, ob etwas passiert. Bei größeren Summen sind das schnell mehrere tausend Euro jährlich.
Die Fondspolice. Eine Versicherung, in der Fonds stecken. Wird gern mit Steuervorteilen begründet. Dass die Kosten diese Vorteile bei vielen Verträgen wieder auffressen, steht in der Unterlage, aber nicht in der Präsentation.
Hauseigene Fonds. Es gibt einen Grund, warum die Empfehlung so oft auf Produkte des eigenen Hauses fällt. Wie du ein geerbtes Depot stattdessen ordnest, steht nebenan.
Keines dieser Produkte ist per se schlecht. Die Frage ist, ob es zu dir passt — und ob dir jemand ohne Eigeninteresse dabei hilft, das zu beurteilen.
Frag: „Wie verdienen Sie an dieser Empfehlung?"
Die Antwort ist eine Information. Wer an einem Abschluss verdient, kann trotzdem gut beraten. Neutral ist er dabei nicht, so ist das Modell gebaut.
Ich verdiene an der Planung. Ob du am Ende etwas abschließt und was, ändert an meinem Honorar nichts. Das ist der Grund, warum meine Empfehlung auch sein darf: Macht grad gar nichts.
Du musst keinen Termin absagen und niemanden vor den Kopf stoßen. Es reicht ein Satz: „Ich schaue mir das an, aber ich entscheide dieses Jahr nichts."
Wer damit ein Problem hat, hat dir gerade eine wichtige Information gegeben.
Dann liegt jetzt ein Vorschlag auf deinem Tisch, und du hast kein Gefühl dafür, ob er zu dir passt. Das ist der häufigste Moment, in dem jemand bei mir anruft.
Ich sage dir dabei nicht, ob das Produkt gut ist. Zwei Anlagen zu vergleichen, ist die einfachere Übung — und sie geht am Thema vorbei. Ich sage dir, ob die Frage die richtige ist.
Meistens kommt dabei heraus, dass vorher zwei, drei andere Dinge geklärt gehören: was überhaupt verfügbar ist, was du in den nächsten Jahren brauchst, wofür der Rest da sein soll. Danach beantwortet sich das Angebot oft von selbst — in beide Richtungen. Manchmal war es ganz vernünftig und nur zu früh.
Wie das bei dir aussieht, schauen wir uns gemeinsam an. In Ruhe und ohne dass danach was passieren muss.
Rund 60 Minuten. Du musst nichts vorbereiten, nichts entscheiden, und es folgt kein Anruf hinterher.

Was sofort ansteht und was warten kann: der Leitfaden, kostenfrei per Mail. Danach alle zwei Wochen sonntags ein Gedanke, in drei Minuten gelesen.
Rund 400 lesen schon mit. Keine Weitergabe, abmelden mit einem Klick. Datenschutz
Schon bereit? Schreib mir oder such dir einen Termin.